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Über diese Website
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Wie kommt man dazu, alten Militärgeräten eine Website zu widmen? |
Irgendwie strahlen diese alten "Kisten" eine besondere Faszination aus. Nicht nur die Optik, auch (und besonders) die Technik begeistert. Bedenkt man, daß im militärischen Bereich -vor allem im ehemaligen Ostblock- die Kosten oft Nebensache waren und sind, so stellen diese Geräte das Optimum des technisch Machbaren zu ihrer jeweiligen Zeit dar - Technik vom Feinsten und eine über jeden Zweifel erhabene Mechanik. Für vergleichsweise wenig Geld erhält man wahre "Wunder" der Technik und Elektromechanik, deren Funktion auch noch für Normalsterbliche greifbar und leicht verständlich ist.
Ich interessiere mich schon seit längerem für derartiges Equipment. Leider sind Informationen jeglicher Art naturgemäß dünn gestreut. Von den Geräten an sich ganz zu schweigen. Auf der einen Seite gibt es Exoten, deren Preis in keinem Verhältnis zu ihrer Funktion (sofern vorhanden) steht, und es gibt weit verbreitete "Arbeitstiere", die schon recht preiswert zu bekommen sind und in der Regel noch funktionieren. Viele der Geräte besitze ich selber, andere
wiederum kenne auch ich nur vom Hörensagen. Mit dieser Online-Ausstellung versuche ich, möglichst viele Informationen bereitzustellen, die ich selber bis jetzt noch nicht im Netz gefunden habe. Dazu zählen zum Beispiel Bilder vom
Geräteinneren sowie Aufschlüsselungen von Funkgerätebezeichnungen und Steckerbelegungen. Nicht zuletzt soll ein (natürlich unvollständiger...) Überblick über die Geschichte der deutschen Fernmeldetruppe vom Kaiserreich bis zum heutigen Zeitpunkt die stetige Weiterentwicklung dokumentieren.
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| So fing alles an |
Als (seit dem 28.04.1998) frisch lizensierter Funkamateur der neuen CEPT-Klasse 1 suchte ich nach einer preiswerten Möglichkeit, auf Kurzwelle QRV zu werden.
Per Kleinanzeige machte ich mich auf die Suche und stieß auf ein Angebot, daß mir preislich und leistungsmäßig zusagte. Bei der Selbstabholung stellte sich jedoch - entgegen meiner Erwartung, "kompakte" Tischgeräte, wie von Amateurgeräten gewohnt, vorzufinden - heraus, daß es sich um riesengroße und schwere kommerzielle Funktechnik á la Rohde & Schwarz handelte. Genauer gesagt war es ein SchrFuTrp 100W, der da vor mir stand. Dennoch, die Faszination war geboren, und mit Hilfe zweier Freunde und meines Vaters machte ich mich an den Ausbau und Abtransport der
Sachen. (Tnx DK2PU!)
Alles funktionierte auch so wie es sollte, nur der Sender wollte (und will - in Ermangelung von genügend Ersatzteilen - bis heute) nicht so recht. Aber,
unnabhängig davon, ein Gerät für den portablen Betrieb mußte her. Auch hier war die Anschaffung eines militärischen Gerätes alles andere als geplant, bei Helmut Singer Elektronik wurde ich jedoch - in Form eines GRC-9 - fündig. Hat irgend jemand schon einmal diesen 15 kg schweren Senderempfänger samt der ebenfalls 15 kg schweren Stromversorgung an die 100 km per Bus und Bahn und zu Fuß nach Hause transportiert? Jedenfalls, ich war verrückt genug, um das Gerät sofort zu kaufen und wie beschrieben nach Hause zu bringen.
Nach Lektüre der zugehörigen TDv war ich endgültig der Faszination militärischer Nachrichtentechnik erlegen. Da der GRC-9 nicht SSB-fähig war, folgte zu einem ebenfalls recht günstigen Preis ein komplettes SEG-15 aus ostdeutscher Produktion (tnx DJ5TG). Zeitgleich entdeckte ich das Internet als
Kommunikations- und Informationsmedium, und mein Interesse begann sich leicht in Richtung der VHF-FM-Geräte zu verlagern. Der Rest ist schnell erzählt: binnen kurzer Zeit folgten SEM-35, AN/PRC-9 und FSE-38/58, und an stationären Geräten SEM-25 und VRC-7. Auch Ost-Geräte wie R-126 und R-157 durften natürlich nicht fehlen. Mit der Zeit habe ich eine riesige Menge an Informationen über viele Aspkete militärischer Kommunikationstechnik angehäuft, so daß nun nach Jahren des "geräteorientierten Sammelns" die Dokumentation an erster Stelle steht, die bisher zu kurz gekommen ist.
Aber, nichtsdestotrotz bin ich mittlerweile auch auf dem 2m-Band mithilfe eines Militärgerätes PRC-127 (non-tactical, tnx WA1NYR) QRV, und ich hoffe, eines Tages alle Bänder bis 23 cm mit mil. Funkgeräten arbeiten zu können...
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| Bilder, Abbildungen und Urheberrecht |
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte, und ohne bildliche Darstellung macht eine Online-Ausstellung wenig Sinn. Viele Abbildungen wurden den
entsprechenden TDv's entnommen. Allein aufgrund des Alters der Vorschriften gehe ich davon aus, daß sich hier keine Urheberrechts-Konflikte ergeben. Im übrigen bin ich der Meinung, daß jeder steuerzahlende Mensch ein Anrecht hat zu erfahren, was man mit Steuergeldern so schönes beschaffen kann, zumindest was die älteren, schon ausgesonderten Geräte angeht. Das gilt für alle "militärischen" Publikationen, die im Rahmen dieses Projektes verwendet wurden.
Fotos wurden weitestgehend selbst erstellt, allerdings ist der Grund hierfür eher, daß es im WWW - quantitiv und qualitiv gesehen - kaum vorweisbares Bildmaterial gibt. Die Bilder wurden mit dem Computer nachbearbeitet (durchsichtiger Hintergrund), Manipulationen an den Geräten wurden auf den Bildern selbstverständlich nicht vorgenommen. Leider kann ein Mensch allein nicht alle Gerätschaften besitzen und bildlich dokumentieren, deshalb finden sich an der einen oder anderen Stelle Bilder
externer Quellen. Sie werden mit Einverständnis des Urhebers benutzt und sind in geeigneter Weise als fremdes Material gekennzeichnet. Auch hier wurde u.U.
eine Nachbearbeitung vorgenommen, um die Seiten möglichst einheitlich zu gestalten.
Selbstverständlich dürfen sämtliche von mir stammende Bilder für private Zwecke benutzt werden; über einen entsprechenden Hinweis wäre ich dankbar, schließlich bin ich selber immer auf der Suche nach interessanten Websites. Eine Verwendung für kommerzielle Zwecke, insbesondere für Online-Auktionen wie eBay, Ricardo usw., ist ausdrücklich untersagt. Wenn Sie bei solchen Gelegenheiten ein Bild von meiner Webpage vorfinden, gehen Sie davon aus, daß das angebotene Gerät in keinster Weise dem gezeigtem Zustand entspricht, und der Anbieter sich nicht traut, ein Bild seines Gerätes darzustellen, weil dies alles andere als verkaufsfördernd sein würde...
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| Der historische Ballast... |
Das Zurschaustellen von Geräten, Ausrüstung oder Hoheitszeichen nationalistischer, sozialistischer, kommunistischer oder sonstiger Staaten oder Regiemes ist nicht zu verwechseln mit Verherrlichung, Unterstützung, Gutheißung oder stillschweigender Duldung ihrer Ideologien, Vorstellungen, Methoden, Resultate und "Persönlichkeiten". Ich distanziere mich ausdrücklich von jeder Form des Extremismus, Nationalismus oder sonstigem nationalen oder proletarischen Schwachsinn. Diese Site ist gänzlich unpolitisch. Alles, was mich an der Vergangenheit interessiert, sind grüne Kästen mit vielen Köpfen dran. Die Darstellung von Hoheitszeichen und ähnlichen Symbolen dient ausschließlich der Einordnung in den zeitlichen, technischen Zusammenhang.
Aber leider, Spinner gibt es immer wieder, und seit irgend ein genialer Kopf in diesem Lande auf die glorreiche Idee gekommen ist, daß Betreiber einer Website für den Inhalt gelinkter Sites möglicherweise mitverantwortlich gemacht werden können, gibt es für Webmaster eine neue Pflichtübung. Sie nennt sich...
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| ... Disclaimer |
"Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das LG, nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich haben auf meinen Seiten Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für alle diese Links gilt:
Ich erkläre ausdrücklich, daß ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Webseite und mache mir diese Inhalte
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Im übrigen wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Betrachten diese Seiten; es hat eine Menge Arbeit gemacht, ich hoffe, daß möglichst viele Menschen aus dieser Arbeit Nutzen ziehen können, und sei es nur, weil Sie das Gerät wiedererkennen, mit dem Sie monatelang bei der Armee Ihres Vertrauens im Schlamm rumgerutscht sind....
Martin Wiesner, DH3MW im April 2001 |
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